In der Camerata
Salzburg zu spielen und damit im wahrsten Sinne "mitzuwirken"
setzt eine künstlerische Gesinnung voraus, die ihre Kraft aus dem
kammermusikalischen Dialog bezieht.
Hellhörigkeit, Aufgeschlossenheit, Selbstbewusstsein und Toleranz sind
diesen Instrumentalisten eigen.
So ist der "Camerata",
seit ihrer Gründung 1952 durch Bernhard Paumgartner, ein
Verwandtschaftsverhältnis geblieben, dessen Bande während der langjährigen
Leitung durch Sándor Végh - von 1978 bis zu seinem Tod im Januar 1997
- geradezu familiäre Züge annahmen.
Seit der Saison
1997/98 hat Sir Roger Norrington die Position des Chefdirigenten inne.
Die Camerata
Salzburg führt mit etwa 80 Auftritten im In- und Ausland ein aktives
Konzert- und Tourneeleben. Sie
veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Internationalen Stiftung
Mozarteum einen Konzertzyklus und ist mit jährlich mehreren Terminen
Gast im Zyklus "Symphonie classique" im Wiener Konzerthaus.
Seit vielen Jahren wird die Camerata Salzburg regelmässig u. a. zu den
Salzburger Festspielen, zur Schubertiade, in den Wiener Musikverein, zum
Festival Osterklang Wien und zur Salzburger Mozartwoche als Opern- und
Konzertorchester eingeladen. Tourneen führen das Orchester im Jahr 2001
nach Nord- und Südamerika und in viele europäische Länder. Dabei
musiziert sie mit Solisten und Dirigenten wie Leonidas Kavakos, Joshua
Bell, Mitsuko Uchida, Franz Welser-Möst, Murray Perahia, Howard
Shelley, Anne Sophie-Mutter, Gil Shaham, René Jacobs und Andreas
Scholl.
Über
50 CDs sind bei Capriccio, Orfeo, EMI, Decca, Erato und Sony erschienen.
Im September 1999
wurde der Camerata Salzburg der Europäische Kulturpreis
(Kammerorchester) verliehen.